Die Gründe, um auf Leinwände Bilder zu malen, sind fast so vielfältig wie die Möglichkeiten des Malens selbst. Ob als künstlerischer Ausdruck von Ideen und Gefühlen, als Broterwerb oder als entspanntes Hobby – die Leinwand kann für jeden kreativen Menschen zum Spielplatz oder aufregenden Experimentierfeld werden.
Um auf Leinwände Bilder zu malen, eignen sich zwei Malmedien ganz besonders: Ölfarben und Acryl. Beide Farbarten sind in gut sortierten Fachgeschäften oder Onlineshops für Künstlerbedarf in fast unbegrenzter Auswahl an Farbtönen erhältlich.
Ölfarben lassen sich sehr geschmeidig und pastos verarbeiten, was bei einem geübten Maler zu wundervollen Effekten voll plastischer Tiefe führen kann. Allerdings brauchen sie je nach Dicke des Farbauftrags sehr lange zum Trocknen und da sie nicht wasserlöslich sind, ist die Reinigung der Pinsel, Schwämme und sonstiger Malgeräte mit Terpentin aufwändiger, als die Entfernung der bis zur Auftrocknung wasserlöslichen Acrylfarben.
Acrylfarbe sollte aber im Vergleich zu Öl zügig verarbeitet werden, wenn man auf Leinwände Bilder malt, da sie schnell trocknet. Trocknungsverzögerer aus dem Fachhandel können hier gute Dienste leisten, aber auch das Abdecken der Palette mit Frischhaltefolie hilft, die Farbe länger vermalbar zu halten.
Ansonsten steht die Acrylfarbe der Ölfarbe in nichts nach, lässt sich im Gegenteil sogar mehr variieren. Durch Beimischung verschiedener Malmedien wie Strukturpaste, Spacegel oder Fadengel lassen sich mit Acrylfarbe auf Leinwände Bilder zaubern, die überraschend vielseitige Effekte zeigen.
Vor dem eigentlichen Malen steht die Motivfindung. Wer auf Leinwände Bilder malt, sollte also zuerst Skizzen anlegen und vielleicht einige Studien machen, bevor es an die eigentliche Arbeit geht. Ist das Motiv gefunden, kann es als Vorzeichnung mit Bleistift auf die Leinwand übertragen und dann mit der gewählten Farbe zum Leben erweckt werden. In Verbindung mit der lebendigen Struktur einer echten Leinwand entstehen so einmalige Unikate, die jede Wand mit Stolz tragen kann.
Foto von: digital cat